Vorgeschichte


Im September 2005 stellte die ASBL "Mierscher Lieshaus", die der Träger der neuen öffentlichen Bibliothek für die Region Mersch ist, Angelika Bräutigam halbtags als Koordinatorin ein. Seither macht das Mierscher Lieshaus mit verschiedenen Veranstaltungen auf sich aufmerksam. Man versucht so nicht nur, sich schon eine Präsenz in den Köpfen der Bevölkerung zu verschaffen, sondern auch die lange Wartezeit bis zur endgültigen Eröffnung zu überbrücken.

Die Renovierungsarbeiten am Gebäude der Bibliothek wurden im Dezember 2005 von der Gemeinde abgeschlossen. Im Februar 2006 konnte die ASBL "Mierscher Lieshaus", das Team mit Eliane Arendt um eine zweite, zunächst noch mit befristetem Vertrag eingestellte, Halbtagskraft erweitern. Seither läuft die Eingabe der vorhandenen Medien in das Computerprogramm auf Hochtouren und wird im Mai größtenteils abgeschlossen sein.

Basis des derzeitigen Bücherbestandes bildete zunächst die Übernahme eines Großteils der ehemaligen Pfarrbibliothek und Bücherspenden zahlreicher Mitbürger. Doch auch das Ministerium, der Fonds Culturel ,die Nationalbibliothek und das Centre National de Littérature (Mersch) trugen zum aktuellen Bücherbestand bei, teils mit Bücherspenden, teils durch finanzielle Unterstützung.

Der 11. Mai 2006 war der offizielle Starttermin für das "Mierscher Lieshaus" mit einem Startkapital von ca. 3000 Medien.
Gegenwärtiger Medienbestand (Juni 2011: ca. 14.000)



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Ziele


Das Mierscher Lieshaus will aber mehr sein, als nur eine reine Ausleih-Bibliothek. Wie der Name andeutet, ist es eine Begegnungsstätte rund um das Thema "lesen" für Menschen jeden Alters und aus allen Bevölkerungsschichten, in entspannter angenehmer Atmosphäre.

Es versteht sich als ein Ort, der Orientierung bieten möchte in der rapide wachsenden Informationsflut. Selbstverständlich steht neben der Leseförderung auch die Stärkung der Medienkompetenz auf dem Programmangebot. Deshalb ist eine "Internetstuff" mit vier Arbeitsplätzen in das Mierscher Lieshaus integriert und ein weiterer PC-Arbeitsplatz steht im 1. Stock zur Verfügung. Themenbezogene Ateliers für Gruppen bis 15 Personen können im vorhandenen Konferenzraum angeboten werden.